Moto Guzzi V7 Racer meets Lady in Red!

Moto Guzzi V7 Racer Copyright by MarLa

…schlussendlich kommt zusammen, was zusammengehört! Und ohne groß philosophisch ausholen zu wollen… doch als ich die liebe Tatjana vor ein paar Wochen so auf einem Fleck mit der Moto Guzzi V7 Racer zusammen gesehen habe, traf es mich wie ein Blitz! Die Beiden sind ein Dreamteam!!! – und das muss ich unbedingt in Bildern für die Nachwelt festhalten! Diese feuerrote Wallemähne in Verbindung mit dem roten Rahmen & viel Chrom Bling-Bling… „Das ergibt sicher Hammer-Fotos!“ – schoss es mir sofort durch den Kopf!

Doch es wäre ein Leichtes, einfach ein hübsches Mädchen auf ein Motorrad zu setzen. Haben wir millionenfach gesehen – wäre nichts Neues! Doch zwei Faktoren machen diese Kombination so einzigartig: die mehr als auffällige Optik der Moto Guzzi V7 Racer, die eine unglaublichen „Hingucker“-Faktor hat. Und das Herz einer Guzzista, das Tatjanas Blut in Wallung versetzt. Sie fährt seit Jahren selber eine Breva 750 und die V7 Racer ist ein lang gehegter, doch bis Dato unerfüllter Traum von ihr. Also schlage ich ihr eine Fotostrecke vor, mit der ich gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe erwische und alle sind glücklich!

  1. Tatjana darf V7 Racer fahren
  2. ich bekomme ein sensationelles Fotomotiv
  3. die Welt hat auch was von diesem herzerwärmenden Anblick von Kurven in Chrom & Rot

Gesagt – getan! Ein paar Wochen später schnappen wir uns die Guzzi & Fotoausrüstung und los geht´s richtung Weinstraße südlich von Wien.Moto Guzzi V7 Racer Copyright by MarLa

Nach kurzer Zeit ist klar: das wird ein „Pipifax“-Job, denn die Fotos schießen sich aufgrund des dankbaren Motivs fast von selber! Egal wie sich Tatjana mit der V7 in Szene setzt – es schaut verdammt gut aus!

Moto Guzzi V7 Racer Copyright by MarLa

Die V7 Racer gehört zur V7 Familie von Moto Guzzi (wie auch Stone, Special & seit heuer auch die Stornello). Sie sticht jedoch durch ihre auffällige Racing-Optik mit dem knallroten Rahmen sofort ins Auge und man erntet staunende Blicke – egal ob unterwegs, an einer Ampel oder abgestellt vor einem Café.

… ach ja, Café! Das bringt mich auf einen kurzen historischen Schwenk, wie praktisch! Denn genau diesen Stil greift dieses Juwel auf Rädern auf: Café-Racer
Der Name stammt aus den 60ern, als die Rocker in den Cafés der Vororte der Großstädte Englands ihre Treffen abhielten. Das Motorrad stand hier im absoluten Mittelpunkt der Szene und wurde bis ins Detail zerpflückt und individualisiert. Maximale Geschwindigkeit war das Ziel! Daher wurde auf jeglichen Komfort verzichtet und auf Gewichtsreduktion gesetzt. Was am Ende der Umbaumaßnahmen herauskam, wurde als Cafe Racer bezeichnet. Der Klassiker der sogenannten „Record Races“ ging vom legendären Ace Café bis zum nächsten Kreisverkehr und retour – und das möglichst noch bevor die Single (Record) in der Jukebox zu Ende gespielt hatte, die bei Start eingelegt wurde.

Die V7 Racer wurde deshalb von Moto Guzzi nach dieser Idee konzipiert und in einer straßentauglichen – aber dennoch außergewöhnlichen Variante in Serie gebaut: nach hinten versetzte Fußrasten für eine aggressivere Sitzposition, Monositzbank – dementsprechend auch keine Fußrasten für den (nicht angedachten) Passagier, sportliche Holmlenker, Bitubo Gasdruckstoßdämpfer, steiler nach oben gebogene Krümmer und liebevolle Design-Details, die das Gesamtkunstwerk perfektionieren.

Moto Guzzi V7 Racer Copyright by MarLa

Nach unserer Ausfahrt strahlt Tati glücklich und bekommt den breiten Grinser gar nicht mehr aus dem Gesicht. Die Idee von der Zweitanschaffung zur Breva dürfte also wieder ein Stückchen näher gerückt sein. Oder… na ja, Weihnachten ist ja nicht mehr so weit weg! Vielleicht schließt ja Tatis Göttergatte heuer einen Deal mit dem Christkind?! *winkmitdemzaunpfahl* Denn hat man eine Bikerlady wie Tati zuhause, sind Diamanten im Vergleich zu einer funkelnden V7 Racer stets nur zweite Wahl.

 

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