Primavera auf dem Automobil Salon Genf 2017

Wie jedes Jahr im März ist der Automobil Salon Genf 2017 das automobile Kick off Meeting der Autoenthusiasten bei unseren Nachbarn in die Schweiz. Also rein in den Flieger und ab nach Genf. Persönlich für mich die feinste Automobilmesse auf dem Planeten. Neben den großen Automobilherherstellern sind es vor allem Namen wie Pagina,Spyker, Scuderia Cameron Glickenhaus oder Koenigsegg, die den Reiz dieser Messe ausmachen.

Abarth auf dem Automobil Salon Genf 2017

Als „Abarthisti“ war natürlich der erste Weg zu Abarth, wo es drei neue Modelle zu bewundern gab.

Der Abarth 595 Pista – Pista, italienisch für „Rennstrecke“ – stellt die Kernreferenz des einmaligen Automobils in den Mittelpunkt, so etwa das Abarth Telemetrie System. In der aktuellen Version lassen sich einige der berühmtesten Rennstrecken ins Setup übernehmen, zum Beispiel Monza, Spa-Francorchamps oder der Red Bull Ring.

Der Fahrer greift während der Runde direkt und in Echtzeit auf Karten und Infos über die Streckenbesonderheiten zu. So lassen sich die individuellen Rundenzeiten immer weiter verbessern, die persönliche Ideallinie festlegen und die Ergebnisse hinterher exakt auswerten.Für einen individuellen Auftritt sorgen die in Schwarz, Rot oder Gelb verfügbaren vorderen und hinteren Stoßstangeneinsätze, Außenspiegelkappen und Bremssättel. Außerdem präsentieren sich die Türgriffe und die spezielle „595 Pista“-Emblemhalterung in attraktivem Aluminiumfinish.

Das zweite Fahrzeug ist ein Abarth 124 Spider aus der Sonderserie Scorpione – und die wurde für alle Autoenthusiasten entwickelt, die ungetrübten, sehr dynamischen Fahrspaß suchen. Die Karosserie dieses Messeautos ist in „San Marino 1972 Black“ mit Applikationen in „Forgiato Grey“ lackiert. Verfügbar ist außerdem eine Variante in „Turini 1972 White“. Der Scorpione vereint natürlich alle Eigenschaften des „normalen“ Abarth 124 Spider, bietet aber auch noch edle schwarze Sitze, deren Obermaterial Mikrofaser und Leder ist. Sie zeichnen sich überdiese durch hervorragenden Seitenhalt aus.

Das absolute Highlight am war natürlich der Abarth 695 XSR, Die streng limitierte Sonderserie zeichnet sich auch durch konsequenten Leichtbau und den Einsatz von Carbon aus. Der Abarth 695 XSR und die Yamaha XSR 900 Abarth teilen sich aber auch die speziell für den Renneinsatz entwickelten ultralight-Auspuffanlage von Akrapovič. Damit werden sowohl die Leistung als auch das Klangerlebnis bei beiden Fahrzeugen gesteigert. Beim Abarth 695 XSR Yamaha verbessern CFK-Endrohre sowohl die Optik als auch die technischen Eigenschaften der Abgasanlage. Das XSR Logo an der Heckklappe zeigt stolz den sportlichen Unterschied zu den „normalen“ Varianten, während die fortlaufende Nummer aus Aluminium für die absolute Exklusivität steht – jedes dieser Automobile ist tatsächlich ein Unikat.

Alfa Romeo

Der neue Alfa Romeo Stelvio ist das erste SUV (Sports Utility Vehicle) in der Geschichte der 1910 gegrün­deten Marke. Er überzeugt nicht nur mit herausragenden Fahrleistungen, kräftigen Motoren und typisch italie­nischem Design. Er bietet gleichzeitig den hohen Komfort und die Vielseitigkeit, wie sie von einem Premium-SUV erwartet wird. Mit dem neuen Alfa Romeo Stelvio wird jede Tour zu einem Erlebnis, für den Fahrer ebenso wie für die Passagiere.

Fiat

Fiat stellte auf seinem Messestand das Sondermodell zum 60. Geburtstag des Fiat 500 aus.

Der exklusive Stil des neuen Fiat 500 Sondermodells wird außen ergänzt durch optische Details wie die verchromten Abdeckkappen der Außenspiegel, die 16-Zoll-Leichtmetallräder im spezifischen Design sowie das Logo „560″. Dessen Grafik vereint das Kennzeichen der Baureihe 500 mit den rot abgesetzten Zahlen 6 und 0 für den 60.Geburtstag. Das Logo ziert das Limited-Edition-Modell auf den B-Säulen, auf den Einstiegsleisten und auf einer speziellen Plakette, aus der die laufende Produktionsnummer hervorgeht. Auch im Innenraum finden sich Designdetails im Retrostil. Dazu gehören unter anderem die Ledersitze in Pfeifenoptik in Elfenbein mit burgunderfarbenen Kontrastnähten. Die Farben der Sitze korrespondieren mit dem zentralen Teil der Armaturentafel und den Fußmatten.

Weiter zu bewundern gab es die Ausstattungsvariante S-Design

Mit der Ausstattungsvariante S-Design bieten verschiedene Fiat Modelle die perfekte Kombination aus modernem Stil, innovativer Technologie und Dynamik. Zu sehen gab es dazu den Fiat 500X S-Design und den Fiat Tipo S-Design.

Der Fiat 124 Spider Europa, als Hommage an den historischen Fiat 124 Sport Spider, der 1966 präsentiert wurde, verbindet authentisches Roadster-Feeling und zeitloses Design mit Fahrvergnügen, Technologie und Sicherheit eines modernen Sportwagens.

Auf dem Genfer Autosalon feiert das Sondermodell Fiat 124 Spider Europa Weltpremiere. Es erinnert an den gleichnamigen Roadster, den die Designschmiede Pininfarina im Jahr 1981 an gleicher Stelle präsentierte. Der auf der Messe ausgestellte Fiat 124 Spider Europa ist in Passione Rot lackiert, der charakteristischen Farbe italienischer Sportwagen. Die 17-Zoll-Leichtmetallräder wurden im historischen Design von Mopar® speziell zu diesem Anlass entwickelt. Die Sitze sind mit schwarzem Leder bezogen, die Abdeckkappen der Außenspiegel sind Silber lackiert. Eine nummerierte Plakette weist jedes Exemplar der streng limitierten Sonderserie aus.

Maserati

Maserati galt es als nächstes zu besuchen und es ist immern wieder ein Erlebnis, was die Leute aus Modena für automobile Kunstwerke herstellen. Die Maserati Modelle GranTurismo und GranCabrio würdigen mit einer auf 400 Exemplare limitierten Sonderedition den 60. Geburtstag.

Die Sonderedition basiert auf den Sportversionen von GranTurismo und GranCabrio. Zu den wichtigsten exklusiven Merkmalen gehört die neue Dreischichtlackierung in Rosso Italiano, eine Reminiszenz an die rote Karosseriefarbe des 250F, mit dem Juan Manuel Fangio 1957 die Formel-1-Weltmeisterschaft gewann. Weitere Merkmale sind die 20 Zoll großen Leichtmetallräder im MC-Design in Glanzschwarz, auf denen spezielle Radnabenabdeckungen einen besonderen Akzent setzen. Auch das Interieur wurde verfeinert. Im Vordergrund stehen die Ausstattungen in Leder von Poltrona Frau und in Leder/Alcantara mit neuen Garnfarben in vier verschiedenen Kombinationen.

Tom Lenitz für mipiace.at

Einen weiteren edlen Blickfang bilden die Türeinstiegsleisten in Carbon mit dem Special Edition Logo sowie eine mit Carbon unterlegte Sonderplakette in der Mittelkonsole, die stilvoll an den 60. Jahrestag und an die limitierte Stückzahl von 400 Exemplaren erinnert. Mit dem Levante Showcar, dessen Seideninterieur von Ermenegildo Zegna den Luxus auf ein neues Niveau hebt, feiert Maserati eine weitere Weltpremiere. In Genf war überdies das gesamte Maserati Modellprogramm vertreten, darunter die Sportlimousinen Ghibli und Quattroporte sowie der Levante S, die leistungsstärkste Version des SUV-Modells.

Ferrari

Mein absolutes Messe Highlight war aber der Besuch bei Ferrari. Alleine das betreten des Messestandes ist schon ein eigenes Erlebnis. Der neuen Ferrari 812 Superfast war natürlich der Superstar. Diese Auto live zu sehen und zu fühlen beim Probesitzen, ja das hatte schon etwas. Mit seinen 800 PS (60 mehr als beim F12berlinetta) ist der 812 Superfast der stärkste und leistungsfähigste Straßen-Ferrari aller Zeiten und eröffnet damit eine neue Ära in der Geschichte der 12-Zylinder aus Maranello.

Der 812 Superfast wurde in Genf in zwei Versionen präsentiert: in Rosso Settantanni, einer eigens für den Anlass kreierten Launch-Farbe und in Grigio Caldo Opaco. Der 488 GTB in Giallo Tre Strati, der 488 Spider in Rosso Corsa und der California T in Bianco Italia standen zum Probesitzen bereit. Abgerundet wurde die aktuelle Range mit einem Exemplar des V12 mit 4 Sitzen und 4 lenkbaren Antriebsrädern, der GTC4Lusso in der Farbe Nero Stellato.

Was das Tailor Made Programm betrifft, wurde in Genf ein Wagen zur Schau gestellt, der zur 70-Jahr-Jubiläums-Kollektion von Ferrari gehört. Siebzig von der außergewöhnlichen Tradition des Unternehmens aus Maranello inspirierte Livreen an fünf Modellen der Baureihe – das sind insgesamt 350 Unikate. Beim Autosalon wird ein 488 GTB in Rosso Corsa mit „Livree“ in Blue Lagoon und Giallo Modena ausgestellt. Er wurde vom 290 MM inspiriert, den Juan Manuel Fangio bei der legendären Mille Miglia 1956 fuhr, als Ferrari sich die ersten vier Plätze sicherte.

Nach zwei tollen Messetagen ging es wieder mit sehr vielen tollen Eindrücken vom Automobil Salon Genf 2017  zurück nach Wien. Ein wiedersehen gibt es im Herbst auf der IAA in Frankfurt. Wo es sich wieder viele Automobile Träume geben wird für uns Autoenthusiasten.

Thomas Lenitz

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